Die AFS-Methode basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, nach denen die Ursache einer Legasthenie oder Dyskalkulie in einer Kombination verschiedener Teilleistungsstörungen zu sehen ist
(Aufmerksamkeit für Buchstaben und Zahlen; visuelle,
auditive Wahrnehmung, Körperwahrnehmung, Raumwahrnehmung)
Diese sind bei jedem Betroffenen individuell verschieden
und führen dazu, dass die üblichen Methoden zum Erlernen der entsprechenden Kulturtechniken, also Lesen, Schreiben, Rechnen, für die betroffenen Personen nicht ausreichend sind, obwohl diese in der Regel durchschnittlich intelligent sind.
Dem entsprechend macht das alleinige Üben an den Fehlern keinen Sinn, sondern kann sich sogar negativ auswirken, wenn ausbleibende Erfolge die Motivation herabsetzen.
Dies gilt um so mehr, wenn sich bereits Mutlosigkeit, Frustration und Leistungsverweigerung zeigen.
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