Dyskalkulie
   
Manuela Schneider  
   
 
 

 

Dyskalkulie

 

Dyskalkulie (Rechenschwäche)


Was ist Rechenschwäche?
Der wissenschaftliche Begriff für eine Rechenschwäche bzw. –störung ist Dyskalkulie.
Von Dyskalkulie spricht man, wenn anhaltende Schwierigkeiten im Erfassen rechnerischer Sachverhalte, im Umgang mit Zahlen und in der Bewältigung von Rechentechniken vorliegen.
Trotz regelmäßigen Übens zu Hause und in der Schule verbessern sich die Leistungen nicht.
Die Schwierigkeiten betreffen vor allem die grundlegenden Rechenfertigkeiten (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division)

 

 

Mögliche Auffälligkeiten bei Rechenschwäche:
 häufige Zahlendreher (24 statt 42)
 Rechenarten werden verwechselt
 Rechnen bleibt stures Abzählen
 mühsam Eingeübtes ist nach kurzer Zeit wieder vergessen
 es wird auch da gezählt, wo sich Zählen erübrigt (nach 7+8=15 wird 7+9=16 erneut ausgezählt)
 Missachtung der Stellenwerte (30+25=82; gerechnet 3+5=8; 0+2=2)
 bei Textaufgaben zeigt sich völliges Unverständnis

     (falsche Frage, falsche Rechnung, Antwort passt nicht zur Frage)
 der praktische Umgang mit Größen (Länge, Gewichte, Geld, Zeit) gelingt nicht

Meine diagnostische Arbeit:
 gezielte Verhaltensbeobachtung
 Fehleranalyse
 Dokumentenanalyse
 Qualitative und Standardisierte Testverfahren zur Feststellung der Rechenschwäche,

     kognitiver Fähigkeiten und basaler Wahrnehmungsfunktionen

Was leistet die Therapie?
Aufgrund der ausführlichen Diagnostik wird ein individueller Trainingsplan erstellt, der sich an der Persönlichkeit, am jeweiligen Entwicklungsstand, Lerntempo und Lerntyp des Kindes orientiert.
Basierend auf wissenschaftlich erprobten Förderprogrammen werden die Trainingsstunden abwechslungsreich gestaltet. „Lernen mit allen Sinnen“ ist der Grundstein meines Trainings.

Inhaltlich sind die einzelnen Trainingseinheiten immer mit drei Bausteinen gefüllt:
1. Baustein: Konzentrationsförderung
2. Baustein: Wahrnehmungsförderung: Optik, Akustik, Raumlage, Körperschema
3. Baustein: Rechentraining

In Elterngesprächen können Sie jederzeit Informationen über den Stand des Trainings erhalten.
In Absprache mit Ihnen nehme ich Kontakt zur Schule und zu anderen Institutionen auf.

Die wichtigsten Ziele der Lerntherapiesind:
 das Wiederherstellen einer positiven Lernstruktur
 die Stärkung des Selbstbewusstseins
 die Stärkung des Zutrauens in die eigene Leistungsfähigkeit
 die Wiederherstellung der Lernbereitschaft
 das Aufarbeiten von Lernlücken