Mögliche Auffälligkeiten bei Rechenschwäche:
häufige Zahlendreher (24 statt 42)
Rechenarten werden verwechselt
Rechnen bleibt stures Abzählen
mühsam Eingeübtes ist nach kurzer Zeit wieder vergessen
es wird auch da gezählt, wo sich Zählen erübrigt (nach 7+8=15 wird 7+9=16 erneut ausgezählt)
Missachtung der Stellenwerte (30+25=82; gerechnet 3+5=8; 0+2=2)
bei Textaufgaben zeigt sich völliges Unverständnis
(falsche Frage, falsche Rechnung, Antwort passt nicht zur Frage)
der praktische Umgang mit Größen (Länge, Gewichte, Geld, Zeit) gelingt nicht
Meine diagnostische Arbeit:
gezielte Verhaltensbeobachtung
Fehleranalyse
Dokumentenanalyse
Qualitative und Standardisierte Testverfahren zur Feststellung der Rechenschwäche,
kognitiver Fähigkeiten und basaler Wahrnehmungsfunktionen
Was leistet die Therapie?
Aufgrund der ausführlichen Diagnostik wird ein individueller Trainingsplan erstellt, der sich an der Persönlichkeit, am jeweiligen Entwicklungsstand, Lerntempo und Lerntyp des Kindes orientiert.
Basierend auf wissenschaftlich erprobten Förderprogrammen werden die Trainingsstunden abwechslungsreich gestaltet. „Lernen mit allen Sinnen“ ist der Grundstein meines Trainings.
Inhaltlich sind die einzelnen Trainingseinheiten immer mit drei Bausteinen gefüllt:
1. Baustein: Konzentrationsförderung
2. Baustein: Wahrnehmungsförderung: Optik, Akustik, Raumlage, Körperschema
3. Baustein: Rechentraining
In Elterngesprächen können Sie jederzeit Informationen über den Stand des Trainings erhalten.
In Absprache mit Ihnen nehme ich Kontakt zur Schule und zu anderen Institutionen auf.
Die wichtigsten Ziele der Lerntherapiesind:
das Wiederherstellen einer positiven Lernstruktur
die Stärkung des Selbstbewusstseins
die Stärkung des Zutrauens in die eigene Leistungsfähigkeit
die Wiederherstellung der Lernbereitschaft
das Aufarbeiten von Lernlücken